Sonntag, 19. Dezember 2010

Was für ein angenehmer Job!

Boah, ich bin ganz hin und weg von der Arbeit gestern.
Auch wenn ich zwölf Stunden auf der Baustelle war, das war einfach ein ziemlich angenehmer Job.
Das war der erste Bauleiter seit ich bei Greg arbeite, der gute Arbeitsbedingungen zum Putzen geschaffen hat. Hat sogar den Painter rausgeschickt, wenn wir mit einem Raum anfangen wollten. Mir nen Cappucino mitgebracht und nicht mal Geld dafür gewollt.
Und dann gegen Feierabend auch noch Bier ausgegeben. Unglaublich.
Aber es war wirklich nicht das Bier oder der Kaffee, sondern einfach das Arbeiten. Als ich den Boden des einen Bades saugen wollte, hatte ich vorher sämtliche größeren Kleinteile auf eine Plastikfolie vor das Bad gelegt. Und als ich dann fertig war mit Saugen, war die Plastikfolie inclusive der Sachen verschwunden. Krass.
In der unteren Etage waren noch die Dropsheets von den Paintern auf dem Boden, und wir hatten morgens unser Zeug darauf abgestellt. Als wir dann oben fertig waren mit Moppen und runter kamen, waren unsere Sachen schon aus den Haus geräumt und die Dropsheets auf dem Müll. So einfach geht das.
Das Haus an sich hat mir nicht gefallen, war irgendwie auch nicht vollständig renoviert, nur die Räume in der hinteren Hälfte des Hauses waren komplett neu, bei der vorderen Seite waren noch nicht mal die Fenster ausgetauscht. Die Wandfliesen in manchen Räumen waren so altmodisch, dass sie einfach geschmacklos waren. Um Gottes Willen.
Aber naja, wir hatten ja nen guten Bauleiter, der sämtliche Designpatzer ausgebessert hatte.
Selbst der Painter (pars pro toto, denn es waren natürlich mehrere) hat auf mich einen kompetenteren Eindruck gemacht, zumindest verglichen mit dem, was man hier sonst so als Painter vor die Nase bekommt.
Also trotz dieses sehr langen Tages hat es wieder mal Spaß gemacht.

Wie ein kleines Schlösschen, aber trotzdem nicht so toll.

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